Mein Werdegang


  • September 2009:
    Einzug meiner Rottweiler Hündin Kira (gestorben Juli 2016).
  • Juni 2010 - dato:
    Übungsleiterin beim Verein der Hundefreunde Heidelsheim. Seit März 2023 Vorstandsmitglied.
  • Februar 2015:
    Lehrgang „Grundausbilderschein“ des Verband des deutschen Hundewesens.
  • August 2015 – November 2016:
    Praxis-Lehrgang „Berater Mensch-Hund“ bei der Hunde-Akademie Perdita Lübbe in Darmstadt.
  • September 2016:
    Einzug meines holländischen Schäferhund Rüden namens Lenny aus dem Tierheim  Passau (gestorben Dezember 2025).
  • Mai 2017 – November 2019:
    Fernstudiengang „Hundegesundheitstrainer“ bei der ATM GmbH - Lehreinrichtung für alternative Tiermedizin. Erfolgreiches Bestehen der schriftlichen, mündlichen und praktischen Abschlussprüfung.
  • Juli 2020:
    Erwerb der Erlaubnis nach §11 zum gewerblichen Hundetraining durch das Veterinäramt Karlsruhe.
  • Oktober 2020:
    Eröffnung meiner mobilen Hundeschule „AlltaG.S.training & – beschäftigung für Mensch mit Hund“ als Kleingewerbe und Mitgliedschaft beim Berufsverband ProHunde e.V.
  • September 2024 - September 2025

       Weiterbildung zur Mantrailing-Trainerin bei der Mantrailing Company in Köln-Bonn.         

       Erfolgreiches Bestehen der schriftlichen, mündlichen und praktischen

       Abschlussprüfung.

  •  März 2026

  Einzug von meinem neuen Hund Milo, ein bulgarischer Herdenschutzhundmix.

       

 

Des Weiteren habe ich zahlreiche zusätzliche Seminare zu verschiedenen Themen besucht und ich bilde mich auch weiterhin kontinuierlich fort. Man kann nie genug über Hunde wissen, vor allem wenn man einmal mit dem Hundevirus infiziert wurde.


Meine vierbeinigen Lehrmeister


 Kira - meine erste eigene Hündin
  • Rasse: Rottweiler
  • Herkunft: Mit sechs Monaten habe ich sie aus zweiter Hand von einer Familie übernommen.
  • Ihre Stärken: Sie war absolut umweltsicher und liebte es mit mir zusammen die verschiedensten Hundesportarten auszuprobieren.
  • Ihre Schwächen: Mit 3 Jahren wurde bei ihr leider Arthrose in den Vordergelenken, Ellbogendysplasie und Hüftdysplasie diagnostiziert. Ab diesem Zeitpunkt zeigte sie auch vermehrt aggressives Verhalten gegenüber fremden Hunden und Menschen.
  • Mein Erkenntnisgewinn: Durch Kira habe ich mich intensiv mit dem Thema Aggression bei Hunden auseinandergesetzt und verschiedene Trainer und Seminare besucht. Schlussendlich bin ich so auch auf die Hunde-Akademie Perdita Lübbe aufmerksam geworden, die für mich einen Durchbruch darstellte im Hinblick auf die Betrachtung meines Hundes sowie aller Hunde. Heute weiß ich, dass z.B. auch gesundheitliche Thematiken ein Grund für eine Aggressionsproblematik sein kann, aber auch, dass wir als Menschen Situationen frühzeitiger einschätzen und für unsere Hunde regeln müssen. Ebenso ist es wichtig, einen ganzheitlichen Blick auf Probleme zu werfen und nicht nur Symptombekämpfung zu betreiben. Mit ihr habe ich ebenso gelernt, dass nicht jeder Hund fremde Hunde und Menschen braucht. Sie mochte ihre bekannten Menschen und Hunde, brauchte aber nicht unbedingt neue Bekanntschaften.
  • Kira wird immer einen großen Teil in meinem Herzen behalten. 

Lenny - mein erster eigener Rüde
  • Rasse: holländischer Schäferhund
  • Herkunft: Mit 1,5 Jahren haben mein Mann und ich ihn aus dem Tierheim Passau bei uns aufgenommen. Er wurde dort als Welpe geboren und vermittelt. Er kam jedoch wieder ins Tierheim zurück, da seine Besitzer völlig überfordert waren mit diesem Energiebündel.
  • Seine Stärken: Er liebte es, von jedem Mensch gestreichelt zu werden egal welchen Alters und er begleitete mich souverän bei meinen Kundenbesuchen zum Thema Hundebegegnungen. Seine absolute Leidenschaft war der Zughundesport sowie das Mantrailing. Hier war er voll in seinem Element und gab alles.
  • Seine Schwächen: Am Anfang dachte ich noch, dass ich ihn innerhalb von ein paar Wochen davon überzeugen kann, dass die Zusammenarbeit mit dem Menschen Spaß macht und wir bald ein tolles Team werden. Die Realität sah leider anders aus. Es stellte sich heraus, dass Lenny nicht nur über keinen Grundgehorsam verfügte, sondern dass er zusätzlich massive Verhaltensauffälligkeiten aufwies. Er war hyperaktiv, konnte von alleine nicht zur Ruhe kommen, war draußen nahezu überhaupt nicht ansprechbar, jagte massiv jedes Auto und jedes Tier, was er auch nur am Horizont sah, und strapazierte unsere Nerven und unsere Geduld bis aufs Äußerste.
  • Mein Erkenntnisgewinn: Lenny hat mir gezeigt, dass man je nach Hundetyp sehr viel Geduld und Durchhaltevermögen braucht und dass man nicht alles von jedem Hund verlangen kann. Es gibt Grenzen im Training und den Grundcharakter eines Hundes kann man nicht „wegtrainieren“. Durch Lenny habe ich aber auch sehr viel in Bezug auf Hundebegegnungen gelernt. Er zeigte hier eine tolle Hund-Hund-Kommunikation und war ein toller Lehrmeister für alle Kunden mit dieser Thematik. Einen sehr großen Schritt weiter hat uns dann die Diagnose "Schilddrüsenunterfunktion" gebracht. Seit er mit der korrekten Tablettendosis eingestellt war wurde sein Verhalten draußen deutlich besser. Dies hat mir gezeigt, dass es auch sehr wichtig ist ganzheitlich zu schauen, wenn man im Training keine großen Fortschritte mehr erzielt.
  • Nach viel Geduld, gezieltem Training sowie der richtigen Medikamenteneinstellung sind wir ein super Team geworden und Lenny wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.    
Milo - mein erster Tierschutzhund aus dem Ausland

  • Rasse: Herdenschutzhundmischling aus Bulgarien
  • Herkunft: Mit 7 Monaten haben wir ihn zunächst als Notfallpflegestelle aufgenommen und dann aber nach 4 Wochen entschieden, dass er bleiben darf. Milo ist auf einem privaten Grundstück in Bulgarien geboren und wurde gut sozialisiert. Er war zunächst vor Ort vermittelt. Mit 6 Monaten hat der Besitzer dann aber entschieden ihn wieder abzugeben. So kam er nach Deutschland als Zweithund zu einer Hündin dazu. Leider hat es mit den beiden Hunden nicht harmoniert und die Situation hat sich immer mehr zugespitzt, aus diesem Grund haben wir ihn dann übernommen, da keine neuen passenden Besitzer gefunden werden konnten.
  • Seine Stärken: Er geht sehr offen auf andere Menschen und Hunde zu, ist ziemlich umweltsicher, fährt kurze Strecken problemlos Auto und ist auch in neuen Umgebungen sehr entspannt.
  • Seine Schwächen: Momentan ist sein Fokus noch Junghundetypisch extrem bei anderen Hunden, wenn diese in Sichtweite kommen, das ist aktuell unsere größte Herausforderung. Des Weiteren hat er große Verlustängste durch die vielen Besitzerwechsel in seinem jungen Leben. Das Alleinsein müssen wir in ganz kleinen Schritten aufbauen.
  • Mein Erkenntnisgewinn: Milo und ich sind noch am Anfang unserer Beziehung. Bereits jetzt kann ich aber sagen, dass er wieder einen ganz neuen Charakter sowie Eigenschaften mitbringt. Er ist sehr sozial, sensibel und intelligent. Er handelt überlegt und beobachtet erstmal auch gerne bevor er ins Handeln kommt. Herdenschutzhundtypisch stark ausgeprägt ist bereits jetzt schon sein Territorial- und Wachverhalten sowie auch die Ressourcensicherung seiner Spielzeuge. In diesen Bereichen konnten wir aber sehr schnell Fortschritte erzielen, sodass wir hier auf einem super Weg sind, dass er beispielsweise nur anschlägt, wenn er Dinge wirklich beunruhigend findet und auch dass er Spielzeuge nicht verteidigt. Ich bin sehr gespannt auf seine weitere Entwicklung bis ins Erwachsenenalter und freue mich auf die gemeinsame Zeit die vor uns liegt. Ich bin sicher, dass ich wieder ganz viele neue Erkenntnisse bekommen werde.







Meine Philosophie 


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  • Ich arbeite sehr viel über positive Verstärkung.
    Dies finde ich enorm wichtig, um unseren Hunden erwünschtes Verhalten beizubringen, d.h. mit Futter- oder Spielbestätigung, aber auch mit sprachlichem Lob.
  • Ich bin der Meinung, dass jeder Hund hundegerechte, körpersprachliche Grenzen braucht.
    Ohne Regeln und Grenzen funktioniert kein harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Dabei finde ich es besonders wichtig, dass der Hund unsere Grenzen auch als solche verstehen kann. Wir müssen lernen, unsere körperliche Präsenz richtig einzusetzen, sowie unsere Sprache auf das Minimalste mit dem Hund zu reduzieren.
  • Für mich gibt es im Training nicht nur einen Weg.
    Meine Aufgabe sehe ich darin, den individuellen Weg für das jeweilige Mensch-Hund-Team herauszufinden.
  • Wir müssen lernen den Grundcharakter von unserem Hund zu akzeptieren.
    Wir müssen realistisch bleiben und lernen zu akzeptieren, dass wir nicht jedes Verhalten wegtrainieren können. Den individuellen Grundcharakter können wir nicht verändern.
  • Meine Hunde waren und sind meine größten Lehrmeister.
    Mit ihren „Baustellen“ haben sie mich dazu gebracht, mich mehr und intensiver mit Hundeverhalten und Hundetraining zu beschäftigen. Ich finde deshalb, dass man gerade auch von den etwas schwierigeren Hunden sehr viel lernen kann, sofern man die Herausforderung annimmt.